| Im vergangen Jahr lag die Inflationsrate in Deutschland bei moderaten 1,1%. Die geringe Preissteigerung mag viele Verbraucher überraschen, lag die "gefühlte Inflation" doch um ein vielfaches höher. Da muß gespart werden und das kostenlose Girokonto ist dafür ein guter Anfang. Die Diskrepanz zwischen Statistik und der Wahrnehmung der Bürger, entsteht durch unterschiedliche Preisentwicklungen von Produkten des täglichen Bedarfs und den Gütern, die im "Warenkorb" der Statistiker berücksichtigt werden. Bei Produkten die wir täglich benötigen, nehmen wir Preissteigerungen sofort war, während in die Statistik auch selten gekaufte Güter einfließen, die im Preis gefallen sind. Dagegen fallen oft Kosten für ein Produkt, die direkt vom Girokonto abgebucht werden gar nicht mehr so auf. Bei dem Bankkonto ist das der Fall. Und Gebühren sind hier eigentlich für den Inhaber des Kontos völlig überflüssig, denn es gibt gute Girokonto kostenlos Angebote.
2010 heizte die Verteuerung von Kraftstoffen die Inflation an, ein Trend der sich im Jahr 2011 fortsetzen und noch verstärken wird. Bereits von November auf Dezember konnte ein Anstieg der Preise um 1% verzeichnet werden.
Im Zuge der weltweiten Finanzkrise haben die Notenbanken neues Geld gedruckt und große Geldmengen in die Märkte gepumpt, was langfristig immer zu einem Anstieg der Inflationsrate führt. Auf dem Höhepunkt der Krise haben die Verbraucher ihr Geld angespart, jetzt wo die Konjunktur wieder angesprungen ist, fließt das Geld zurück in den Wirtschaftskreislauf und wird in 2011 zu einer stärkeren Geldentwertung führen.
Die Europäische Zentralbank wird mittelfristig den Leitzins nicht erhöhen, damit sich die krisengeschüttelten Euroländer, allen voran Irland, Griechenland und Portugal, weiter relativ günstig Geld leihen können. Der Preisindex der Lebenshaltung steigt trotzdem weiter an. In einigen europäischen Staaten wurde die Mehrwertsteuer erhöht um die horrende Staatsverschuldung abzubauen, was die Waren verteuern und die Inflationsrate weiter erhöhen wird. Da kann sich der Verbraucher kaum vor schützen, vor überflüssigen Gebühren dagegen sehr wohl. Die kostenlose Kreditkarte und das Girokonto kostenlos sind inzwischen ganz übliche Bankangebote, die nichts besonderes mehr darstellen. Der Kunde hat oft nur keine Kenntnis davon.
Der Bundesverband deutscher Banken hat für dieses Jahr einen durchschnittlichen Preisanstieg von 1,8% prognostiziert, mehr sei angesichts des starken globalen Wettbewerbsdrucks auf die Unternehmen nicht zu erwarten.
Ökonom Holger Schmiedling von der renommierten Berenberg-Bank, geht davon aus, dass aufgrund der Geldpolitik der Notenbanken, die Verbraucher mit einer zweiprozentigen Inflationsrate rechnen müssen. Diese Entwicklung werde sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. |